Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Wernigerode

CA: Dr. med. Robert Fiedler, FA für Radiologie und Neuroradiologie

Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Harzklinikum in Wernigerode gehört seit dem Bezug des neuen Klinikgebäudes (Haus D) und neuen Großgeräten zu den modernsten und am besten ausgestatten radiologischen Abteilungen in Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit dem ambulanten Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), die Praxis befindet sich am bisherigen Radiologie-Standort im Haus A, verfügt die Radiologie über einen leistungsstarken Gerätepark.

    Angesichts dieser Vergrößerung der Gerätkapazität sollen längere ambulante und stationäre Wartezeiten auf CT- und MRT-Untersuchungen der Vergangenheit angehören.

    Natürlich werden in der Radiologie/Röntgenabteilung auch weiterhin „normale“ Röntgenuntersuchungen vorgenommen. Radiologie bedeutet als voll digitalisierte und hochgradig technologisierte Disziplin und medizinischer Innovationstreiber jedoch mehr als nur das.

    Im Harzklinikum Wernigerode werden alle radiologischen Standard-Bildgebungsverfahren der modernen Radiologie angeboten. Daneben können diverse Spezialuntersuchungen einschließlich neuroradiologischer Spezialverfahren durchgeführt werden.

    Und was bedeutet jetzt „Interventionelle Radiologie“?
    Die Radiologie ist nicht nur diagnostisches Fachgebiet, sondern spielt eine immer größere Rolle bei der „minimal invasiven“ Behandlung durch bildgesteuerte Eingriffe („Interventionen“).
    Dabei werden unter Röntgendurchleuchtung oder mit Hilfe von CT oder Ultraschall Nadeln, Therapiesonden oder spezielle Katheter in den Körper eingeführt und gesteuert. Damit kann man dann beispielsweise Gefäße erweitern oder verschließen, Medikamente applizieren oder Tumoren veröden. Häufig kann man so gezielter als mit Medikamenten und weniger eingreifend als mit einer chirurgischen Operation behandeln. Manchmal kann so sogar ein Organverlust vermieden werden, z.B. durch Embolisation von Gebärmutter-Myomen anstatt der operativen Entfernung der Gebärmutter.

    In Wernigerode haben wir uns insbesondere auf die Behandlung von Gefäßerkrankungen und Tumorerkrankungen spezialisiert. Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie in Wernigerode ist Teil des zertifizierten Interdisziplinären Gefäßzentrums Harz und steht in enger Kooperation mit der Onkologie und Strahlentherapie im Harzklinikum.

    Kontaktaufnahme zur Beratung und Planung von therapeutischen und Diagnostischen Verfahren über unserer Sekretariat:
    Frau Kretschmer
    Telefon: (0 39 43) 61 1231

    Persönliche Beratung, Beurteilung und Zweitmeinung zu auswärtiger Diagnostik, Begutachtung.

    MVZ-Praxis für Radiologie
    Ambulante Untersuchungen einschließlich Mammographie: 
    Fr. Dr. Michel
    Telefon (0 39 43) 61 45 70

    Herz-MRT und Herz-CT
    Anmeldung und Terminkoordination über die Abteilung Kardiologie im Zentrum für Innere Medizin:
    Dr. Löprich
    Telefon (0 39 43) 61 38 08.

    Team

    Team

    Chefarzt
    CA Dr. med Robert Fiedler
    FA für Radiologie, Schwerpunkt Neuroradiologie
    Telefon (0 39 43) 61 12 31

    Oberärztin
    OÄ Dr. med. Janet Michel

    FÄ für Radiologie, Leiterin MVZ Radiologie
    Telefon (0 39 43) 61 37 92

    OA stationäre Versorgung: zur Zeit nicht besetzt
    Hier bewerben!

    Fachärzte
    John Marwitz
    FA für Radiologie und Chirurgie
    Telefon (0 39 43) 61 45 75

    Babette Damm
    FÄ für Radiologie
    Telefon (0 39 43) 61 37 93

    Dr. med. Isabel Eysel
    FÄ für Radiologie (MVZ)
    Telefon (0 39 43) 61 45 72

    Assistenzärzte
    Marc Schulz
    Philip Matscherodt

    Der Chefarzt

    Der Chefarzt

    Herr Dr. med. Robert Fiedler
    FA für Diagnostische Radiologie
    Teilgebiet Neuroradiologie

    Telefon (0 39 43) 61 12 31
    E-Mail radiologie.wr(at)harzklinikum.com

    Chefarzt-Sekretariat
    Ines Kretschmer

    Telefon (0 39 43) 61 12 31
    Fax (0 39 43) 61 12 49

    Gerätepark

    Gerätepark

    • 2 MRT (1,5 T mit Cardiomodul, Ganzkörperspulensystem, Spektroskopie)
    • 2 CT (16 und 80 Zeilen, Cardio- und Interventionsmodul)
    • 4 voll digitale Röntgengeräte (davon eine kombinierte digitale Röntgen- und Durchleuchtungseinheit, ein mobiles Röntgengerät)
    • 1 digitale Mammographie mit DVT, stereotaktischer Markierung und Vakuumsaugbiospie
    • 2 Ultraschallgeräte, davon 1 kabelloses Interventionsgerät
    • 1 digitale Angiographie (mit FD-CT, 3D-Rotationsangiographie)

    Spezialuntersuchungen einschließlich neuroradiologischer Spezialverfahren

    Spezialuntersuchungen einschließlich neuroradiologischer Spezialverfahren

    MR- und CT-Perfusion des Gehirns
    Messung der Hirndurchblutung beim akuten Schlaganfall und bei der Verlauf Kontrolle bestimmter Hirntumoren

    MR-Spektoskopie
    Bessere diagnostische Eingrenzung unklarer Hirnveränderungen durch Messung ihrer Stoffwechselprodukte

    MR-Neurographie
    periphere Nervendarstellung, z.B. des Plexus cervikobrachialis

    Ganzkörper-MRT
    Erfassung des gesamten Körpers zur Ausbreitungsdiagnostik bestimmter Erkrankungen, auch bei Kindern

    4D-MR-Angiographie
    räumlich und zeitlich aufgelöste Darstellung von Gefäßerkrankungen

    Herz-MRT (einschließlich Mapping-Technologie und Stressperfusion)
    Diagnostik von Durchblutungsstörungen und anderen Erkrankungen des Herzens bzw. des Herzmuskels

    Herz-CT
    nichtinvasive Darstellung der Herzkranzgefäße als Alternative zur Herzkatheteruntersuchung

    MR-Defäkographie – funktionelle Beckenboden-MRT

    Virtuelle CT-Koloskopie

    Behandlungen

    Behandlungen

    • Erweiterung und Wiederherstellung der Funktion von Blutgefäßen durch Ballondilatation (PTA), Gefäßstützen und -prothesen (Stents), an Becken-Bein-Arterien, Viszeralarterien, Nierenarterien, Hauptschlagader, Schulter- und Armarterien, zentralen Venen und DialyseshuntsEntfernung von Thromben (Thrombektomie) oder Plaques (Artherektomie)
    • Ballondilatation und Stent der Halsschlagader
    • Thrombektomie beim akuten Schlaganfall (Entfernung von Gerinnseln aus Hirngefäßen)
    • Periradikuläre Schmerztherapie der Lenden- und Halswirbelsäule
    • Ganglienblockade (z.B. Sympatikolyse)
    • Punktionen zur Gewebeentnahme
    • Drainage von Abszessen
    • Radiofrequenzablation und Mikrowellenablation von Tumoren (Leber, Lunge, Niere, Knochen)
    • Transarterielle Chemoembolisation und Embolisation von Tumoren
    • Uterusmyomembolisation
    • Embolisation/Verschließen von Aneurysmen und Gefäßmalformationen; Endoleak-Behandlung

    Aus- und Weiterbildung

    Aus- und Weiterbildung

    Weiterbildung

    • Weiterbildungsermächtigung für 48 Monate